Hofheim, 28. Mai 2008


Antrag der Kreistagsfraktion der Freien Wähler


Betreff: Notarztversorgung im MTK


Der Kreistag möge beschließen:

Der Kreisausschuss informiert im Gesundheits-, Sozial- u. Jugend-Ausschuss über

  • das System der notärztlichen Versorgung im Main-Taunus-Kreis und den rechtlichen Rahmen
  • "das System des ärztlichen Vertretungsdienstes (an Wochenenden, in den Abend- und Nachtstunden) der niedergelassenen Ärzte und den rechtlichen Rahmen
  • über - aus Sicht des Kreisausschusses - bestehende (Schnittstellen-) Probleme beider Dienste und eventuellen Optimierungsbedarf.
  • Zu einer entsprechenden Sitzung des Ausschusses sollen für Auskünfte bzw. Erläuterungen zur Verfügung stehen/hinzugebeten werden
  • der/die zuständige(n) Mitarbeiter des Amtes für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreises, insbesondere der Ärztliche Leiter Rettungsdienst
  • ein(e) Vertreter(in) der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, resp. der/die zuständige Vertreter für den Main-Taunus-Kreis
  • der/die zuständige(n) Mitarbeiter des Main-Taunus-Kreis für den Bereich Medizinalaufsicht (Gesundheitsamt)
  • ein(e) Angehörige(r) des ärztlichen Leitungsteams der Kliniken des Main-Taunus-Kreises sowie ggf. weitere, vom Kreisausschuss vorzuschlagende Experten, die zur Erläuterung der komplexen Materie beitragen können.


Begründung:

Während die Arbeit und Eintreffzeiten der (nicht-ärztlichen) Rettungsdienste bei Notfällen nach unseren Kenntnissen ohne Probleme verläuft - in den meisten Fällen sogar mehr als vorbildlich - kommt es bei der (not-) ärztlichen Versorgung von Notfallpatienten zumindest gelegentlich zu Verzögerungen, die weder einer adäquaten Patientenversorgung zuträglich sein dürften noch - nach unserem derzeitigen Kenntnisstand - begründet nachvollziehbar sind.

Der Kreisausschuss wird daher gebeten, die Grundsätze und Rahmenbedingungen der ärztlichen Notfallversorgung darzulegen und gleichzeitig über bestehende Probleme, deren Lösungsansätze sowie denkbares Optimierungspotenzial zu berichten.
Die Kenntnisse und Erfahrungen der vorstehend genannten Fachleute sollen in die Erörterungen einfließen.

gez. Thomas Braun
(Fraktionsvorsitzender)